Rückblick

Hier ein Rückblick auf ausgewählte bisher einstudierten Werke und Aufführungen der Kantorei:

Gioachino Rossini: Petite Messe Solennelle

Ein bisschen Drama, eine große Prise Oper und ganz viel Emotionen: Rossinis Petite Messe Solennelle ist alles – nur keineswegs klein! Tatsächlich ist sie eines der facettenreichsten und ungewöhnlichsten geistlichen Werke des 19. Jahrhunderts überhaupt. Die Verbindung von tiefem spirituellem Empfinden mit der mitreißenden Melodienpracht und italienischen Lebensfreude schafft eine seltene Mischung von heiterem Ernst und glaubenstiefer Leichtigkeit.

Ein ganz großer Erfolg für das Debütkonzert unseres neuen Chorleiters Kay Freundenreich und allen weiteren Mitwirkenden:

Julia Bell | Sopran
Esther Hock | Alt
Dakai Wei | Tenor
Hans-Helge Gerlik | Bariton

Seung-Jo Cha | Piano
Andreas Karthäuser | Harmonium

Pressestimmen:
Neue Rheingauer Kantorei brilliert mit Rossini-Messe (Rheingau-Echo, 08.10.2026) [969 KB]

Puccini: Messa die Gloria | Gjeilo: Dreamweaver

Giacomo Puccini: Messa di Gloria
für Tenorsolo, Chor und Kammerorchester

Ola Gjeilo: Dreamweaver
für Sopransolo, Chor und Streichorchester

Die Messa di Gloria ist eine Messe für Chor und Orchester, die Giacomo Puccini 1880 als Abschlussarbeit seines Studiums am Konservatorium in Lucca komponierte. Das Werk, das zu Lebzeiten des Komponisten nicht veröffentlicht und quasi erst im Jahre 1952 wiederentdeckt wurde, zeigt bereits die typischen Merkmale von Puccinis späterem Opernstil, insbesondere in Bezug auf Melodik und Orchestrierung, und vereinigt sowohl traditionelle Elemente der Kirchenmusik als auch moderne Einflüsse.

Die Messa di Gloria ist ein sehr dankbares Werk für große Konzertchöre. Der Chor steht mit immer neuen melodischen Schönheiten ganz im Mittelpunkt des Werks, das daneben auch kleinere Partien für einen Tenor- und einen Bariton-Solisten enthält. Gleichzeitig ist es aber auch anspruchsvoll, sowohl in musikalischer als auch in aufführungspraktischer Hinsicht. Gerade wegen der opulenten Orchesterbesetzung wird es nicht sehr oft aufgeführt.

Wir haben für unsere Konzerte eine Neuedition für ein kammerphilharmonisches Orchester gewählt, was genau so frisch klingt wie die Originalbesetzung, wenn nicht sogar transparenter. in dieser Form und zusammen mit dem aktuellen Werk von Ola Gjeilo eine Erstaufführung für die Region!

Pressestimmen: